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Maren Altekruse

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Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin für Pferde und Hunde

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© Maren Altekruse

Tierheilpraxis

Im Rahmen meiner Tierheilpraxis biete ich im Schwerpunkt die folgenden Therapiemethoden an:

Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und folgt somit einer eigenen und für die westliche Welt auf den ersten Blick befremdlich wirkenden Philosophie. Sie ist eine der ältesten Therapieformen der Menschheit.
 

Vor und seit tausenden von Jahren entwickelt, basiert die TCM auf einem diagnostischen System, das keiner modernen Hilfsmittel und Gerätschaften bedarf. Es beruht vielmehr auf körperlichen Erscheinungen, die der Therapeut mithilfe seiner Sinne beispielsweise sehen, ertasten und riechen kann. Auch ist nicht von bestimmten Krankheiten die Rede, sondern u.a. von pathogenen Faktoren und sog. Disharmoniemustern. Das Ziel der Akupunktur nach den Regeln der TCM ist die Behebung bestehender und vor allem die Vermeidung entstehender Disharmonien,

 

In der Praxis stimuliert der Therapeut mithilfe von Nadeln bestimmte Punkte am Körper des Patienten. Diese Punkte sind sog. Meridianen (Leitbahnen entlang des Körpers) zugeordnet. In ihnen sollte das Qi (sinngemäß: Lebensenergie) zu jeder Zeit ungehindert fließen können. Wird es jedoch in seinem Fluss behindert, spricht man von Stagnationen, die Ursache von Krankheiten sein können.

Ziel der Therapie ist es, diese Hemmnisse zu beseitigen, um dem Qi wieder seinen harmonischen Fluss zu ermöglichen bzw. es zu regulieren.
 

Neben der traditionellen Akupunktur kann eine Stimulation der genannten Punkte mittels manuellen Drucks (Akupressur), direkten Lasereinsatzes (Laserakupunktur), gezielten Ansatzes von Blutegeln ("Egelpunktur") oder durch das Aufbringen spezieller Akupunkturpflaster vorgenommen werden.
Bei einem Qi-Mangel ist zudem eine Zuführung von Energie über die sog. Moxibustion möglich. Dabei handelt es sich um eine gezielte Erwärmung von Akupunkturpunkten, beispielsweise durch das Verbrennen von Beifuß (Artemisia vulgaris).


Hauptindikationen für den Einsatz der Akupunktur (aus westlicher Sicht):

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates

  • Neurologische Erkrankungen,

  • Erkrankungen der Atemwege,

  • Erkrankungen des Verdauungsapparates,

  • Augenerkrankungen,

  • Hauterkrankungen,

  • Allergien und Unverträglichkeiten,

  • und andere mehr.

 
 
 

Klassische Homöopathie

Die Homöopathie ist in ihrer klassischen Form eine sog. Regulationstherapie, wie es z.B. auch die Akupunktur ist. Regulationstherapien stimulieren bestimmte Aktivitäten bzw. Reaktionen im Patientenkörper mit dem Ziel, die physiologische Homöostase (für die Funktion eines Organismus notwendiges Gleichgewicht) wiederherzustellen. Diese Vorgehensweise beruht auf der Annahme, dass Krankheit entsteht, wenn Körper, Geist und Seele aus ihrem natürlichen Gleichgewicht geraten.
 

Die Prinzipien der klassischen Homöopathie lassen sich wie folgt zusammenfassen: Man betrachtet den Patienten ganzheitlich mit all seinen Symptomen, seinem Wesen und seiner Geschichte. Dies bildet die Grundlage der Arzneimittelfindung - eine Substanz, die beim Gesunden das individuelle "Krankheitsbild" des Patienten auszulösen vermag (sog. Ähnlichkeitsregel). Zur Regulation der gezeigten Symptome wird dem Körper des Patienten mithilfe des Arzneimittels das "Bild" der Erkrankung erneut "gezeigt", jedoch in stärkerer Form (Potenzierung). Auf diese Weise können die Selbstheilungskräfte des Organismus aktiviert und gelenkt werden, gewissermaßen im Sinne einer "Hilfe zur Selbsthilfe".
 

Die Einhaltung dieser und weiterer Regeln und Prinzipien unterscheidet die klassische Homöopathie von der häufig bekannteren Anwendung potenzierter Arzneimittel nach bewährten Indikationen. Selbstverständlich hat auch diese Vorgehensweise ihre Berechtigung, kann sie doch auf schonende Weise zu Behandlungserfolgen führen. Doch sie entspricht nicht in Gänze dem, was Hahnemann in seinen Schriften als sog. Heilkunst postulierte. Seinen Maßgaben folgend wählt ein Therapeut nicht immer die gleiche Arznei für bestimmte Symptome und Erkrankungen, sondern verordnet ein auf die individuelle Situation des Patienten zugeschnittenes Mittel.
 

Homöopathische Arzneimittel werden in zahlreichen Potenzen hergestellt. Diese können auf verschiedenen Ebenen (Körper, Geist, Seele) und in unterschiedlicher Stärke wirken. Die Wahl der richtigen Potenz sowie die Häufigkeit der Gabe sind ebenso individuell wie die Wahl des Arzneimittels.
 

Indikationen für den Einsatz der Homöopathie:
Von Hahnemann als universelle Heilkunst postuliert, vermag die Homöopathie die verschiedensten Einsatzgebiete abzudecken. Daraus ergeben sich vielfältige Indikationen.

 

Ergänzendes zu Geschichte und Systematik der Homöopathie:
Begründet wurde das heute gültige Konzept der Homöopathie von Samuel Hahnemann (1755 - 1843). Inspiriert von der Übersetzungsarbeit einer "Materia medica" begann er verschiedene Arzneimittel an sich, seiner Familie und Freunden zu testen.

 

Zunächst stellte er fest, dass ein Arzneimittel bei Kranken die gleichen Symptome zu lindern vermochte, die es bei Gesunden auslösen konnte. Auf diese Weise entdeckte Hahnemann die sog. Ähnlichkeits- bzw. Simileregel neu, welche zuvor beispielsweise durch Hippokrates (460 - 377 v. Chr.) oder Paracelsus (1493 - 1541) Erwähnung und Anwendung fand. Infolge dieser Entdeckung ernannte Hahnemann den Leitsatz "Similia similibus curentur" (Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden) zum ersten wichtigen Grundsatz der Homöopathie.
 

In seinen Versuchen wendete Hahnemann regelmäßig auch toxische Substanzen an. Diese verdünnte er jedoch mittels verschiedener Verfahren und verabreichte sie in immer kleiner werdenden Dosen, um seine Versuchspersonen nicht zu vergiften. Dabei stellte er fest, dass im Zuge der Veränderungen der Arzneien gleichsam eine Verstärkung und "Potenzierung" ihrer therapeutischen Wirksamkeit zu entstehen schien. Hierauf basiert Hahnemanns Prinzip der Potenzierung bzw. sein "Gesetz der kleinsten Dosis", ein weiterer Grundsatz der Homöopathie.
 

Den dritten Grundsatz bildet das sog. Totalitätsprinzip, welches die Betrachtung des Patienten in der Gesamtheit seiner Symptome sowie unter Berücksichtigung deren Zusammenwirkens verlangt. Zusätzlich gilt es die Gesamtheit therapeutischer Möglichkeiten abzuwägen.
 

Hahnemann fasste die Ergebnisse seiner Untersuchungen und Erfahrungen sowie genaue Regeln und Anleitungen zur Anwendung der Homöopathie in der Schrift "Organon der Heilkunst" zusammen, erstmals erschienen im Jahre 1810. Eine erste Erläuterung der Ähnlichkeitsregel erfolgte bereits 1796.

 

Phyto- und Mykotherapie

Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) basiert auf der Lehre der Behandlung von Krankheiten mittels bestimmter Pflanzen, Pflanzenteile sowie spezieller Zubereitungen dieser. Sie zählt zu den ältesten Therapieverfahren und ist auf der ganzen Welt in unterschiedlichen Ausprägungen vertreten.
 

Aus der Reihe komplementär- bzw.  alternativmedizinischer Methoden zeigt die Phytotherapie die stärksten Parallelen zur klassischen Schulmedizin. Neben der klaren naturwissenschaftlichen Orientierung erfolgt, wie im Fall synthetischer Arzneimittel, auch die Wahl sog. Phytopharmaka häufig nach dem antagonistischen Prinzip: so kann beispielsweise bei einer "Verstopfung" ein Mittel mit abführender Wirkung verabreicht werden.
 

Der Vorteil der Phytotherapie gegenüber synthetisch hergestellten Medikamenten liegt vor allem in der meist besseren Verträglichkeit. Dennoch können auch Phytopharmaka bei unsachgemäßem Einsatz erhebliche gesundheitliche Risiken sowie unerwünschte Neben- bzw. Wechselwirkungen mit sich bringen.
 

Hauptindikationen für den Einsatz der Phytotherapie:

  • Erkrankungen des Atmungsapparates,

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates,

  • Stoffwechselerkrankungen,

  • Krankheiten des Verdauungsapparates,

  • Entgiftung, Ausleitung, Immunabwehr.

 

Grundsätzlich kann die Phytotherapie bei Erkrankungen jedes Organsystems eingesetzt werden. Darüber hinaus kann sie den Erfolg anderer Therapien begünstigen und im Rahmen der Prophylaxe die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Erkrankungen verringern.

 

Der Begriff der Mykotherapie umschreibt die Behandlung von Krankheiten unter Einsatz sog. Vital- bzw. Heilpilze. Diese Methode weist im Kontext der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eine Jahrtausende lange Tradition auf, hat sich jedoch in der westlichen Naturheilkunde erst in den letzten zwei Jahrzehnten schrittweise etablieren können.
 

Die Grundlage der Mykotherapie bilden im Wesentlichen zwölf Vitalpilze, denen aufgrund ihrer einzigartigen Zusammensetzung von Mineralstoffen, Spurenelementen, Vitaminen, Ballaststoffen, essenziellen Aminosäuren und sekundären Inhaltsstoffen besondere Wirksamkeit mit Affinität zu bestimmten Organen zugesprochen wird. Verschiedene Einzelsubstanzen weisen zudem antivirale, antibakterielle sowie antifungale Wirkungen auf.
 

Als Bestandteil der TCM wird die Wirkungsweise der Vitalpilze in das Feld der Regulationstherapien eingeordnet. Die therapeutische Systematik ähnelt jener der Phytotherapie.
 

Hauptindikationen für den Einsatz der Mykotherapie:

  • Erkrankungen des Bewegungsapparates,

  • Neurologische Erkrankungen,

  • Erkrankungen der Atemwege,

  • Erkrankungen des Verdauungsapparates

  • Allergien und Unverträglichkeiten,

  • Hautkrankheiten,

  • Stoffwechselerkrankungen,

  • Entgiftung, Ausleitung, Regulation der Darmschleimhaut,

  • und andere mehr.

 
 
 

Ich weise Sie darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden zum Teil um Verfahren bzw. Therapien der sog. alternativen Medizin handelt, die schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind. Fragen hierzu beantworte ich Ihnen gern persönlich!