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Maren Altekruse

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Tierheilpraktikerin und Tierphysiotherapeutin für Pferde und Hunde

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© Maren Altekruse

Tierphysiotherapie

Aus dem humanmedizinischen Bereich abgeleitet, dient die Bezeichnung "Tierphysiotherapie" als Oberbegriff für verschiedene Verfahren der aktiven und passiven Therapie des Körpers im Allgemeinen und des Bewegungsapparates im Speziellen. Der Wortherkunft folgend kann diese Therapieform in das Feld der Naturheilverfahren eingeordnet werden. Unter Einsatz differenzierter Behandlungstechniken sowie physikalischer Reize kann ein Tierphysiotherapeut die Selbstheilungskräfte seines Patienten gezielt unterstützen.

Das übergeordnete Ziel der Tierphysiotherapie ist die Schmerzlinderung im Fall gestörter Körperfunktionen. Darüber hinaus und im Zuge dessen gilt es die Beweglichkeit, Koordinationsfähigkeit, Kraft und Ausdauer sowie Stoffwechsel und Durchblutung verschiedener Gewebe des Patienten zu erhalten bzw. zu verbessern.

Der Einsatz der Tierphysiotherapie kann grundsätzlich präventiv und kurativ erfolgen. Die Prävention verfolgt das Ziel der Gesunderhaltung der Tiere. Dies schließt die Vorbeugung sowohl der Entstehung als auch der Wiederkehr von Erkrankungen ein. 

Im kurativen Bereich gilt es dem Patienten zu einer Wiederherstellung seiner Gesundheit zu verhelfen. Ist dies, beispielsweise im Fall chronisch degenerativer Erkrankungen, nicht möglich, so vermag die Tierphysiotherapie über die Verbesserung der Funktion und Beweglichkeit von Muskeln, Sehnen, Bändern und Gelenken zu einer Optimierung des Gesundheitszustandes und zur Schmerzlinderung beizutragen.

 
 
 

„Das Leben besteht in der Bewegung.“

 

Aristoteles   

Mein Therapieangebot:

In meiner Praxis wende ich die folgenden physiotherapeutischen Maßnahmen an:

  • Massagen,

  • Dehnungen,

  • Mobilisationstechniken für Gelenke und Muskulatur,

  • Wirbelsäulenbehandlung nach Dorn und Breuss,

  • passive, aktiv-assistierte und aktive Bewegungstherapie,

  • Narbenmobilisationen,

  • Stresspunktmassagen,

  • Meridianmassagen,

  • Faszientechniken,

  • Thermotherapie (Wärme- und Kälteanwendungen),

  • Taping,

  • sowie ergänzende Maßnahmen aus dem Bereich der Tierheilpraxis.

Mein therapeutisches Vorgehen stützt sich auf den gezielten und sanften Einsatz professioneller Methoden. Dabei lege ich besonderes Augenmerk darauf, dass sowohl die Untersuchung als auch meine Behandlung schmerzfrei und ohne Zwang erfolgen. Für den nachhaltigen Erfolg der Therapie sind das Vertrauen Ihres Tieres sowie die Entspannung "in meinen Händen" wesentliche Voraussetzungen.

Indikationen für den Einsatz der Tierphysiotherapie:

Im Fokus der Tierphysiotherapie stehen die Gesundheit des Bewegungsapparates sowie die Behandlung möglicher Erkrankungen.

Einige Einsatzmöglichkeiten beim Namen genannt:

  • Rehabilitation nach Operationen oder Unfällen,

  • Arthrosen, Spat, Spondylosen, Kissing Spines,

  • Diskopathie ("Dackellähme", "Bandscheibenvorfall"),

  • Gelenkfehlbildungen (z.B. Ellbogengelenksdysplasie [ED], Hüftdysplasie [HD]),

  • Sehnenerkrankungen,

  • Lähmungserscheinungen (z.B. Cauda Equina Syndrom),

  • Rittigkeitsprobleme, Widersetzlichkeiten jeglicher Art,

  • Ruten- bzw. Schweifschiefhaltung,

  • Leistungserhalt bzw. -steigerung im sportlichen Einsatz.

Im Sinne der Prävention und Gesunderhaltung bietet sich, insbesondere für Tiere im sportlichen Einsatz, ein regelmäßiger "Check up" durch einen Tierphysiotherapeuten an. Dabei können bereits leichte Abweichungen vom physiologischen Zustand entdeckt und bestenfalls behoben werden. Auf diese Weise kann die Wahrscheinlichkeit erheblicher Störungen des Bewegungsapparates infolge möglicher Überlastungen verringert werden.

 

Behandlungsablauf

Ersttermin

Der Ersttermin einer physiotherapeutischen Behandlung beginnt zunächst mit einer Anamnese, im Zuge derer ich Sie ausführlich zu Geschichte und Lebensumständen, möglichen Vorerkrankungen und Beschwerden Ihres Tieres befrage.

Im Anschluss daran gehe ich zur detaillierten Untersuchung und Befundung Ihres Tieres über. Hierzu gehören die Beurteilung des Tieres im Stand und in der Bewegung sowie eine klinische und physiotherapeutische Untersuchung.

Nach Abschluss der Untersuchung erläutere ich Ihnen meine Befunde sowie entsprechende Behandlungsmöglichkeiten. Auf dieser Basis besprechen wir das weitere Vorgehen sowie den Therapieplan. Dabei gebe ich Ihnen ebenfalls Auskunft über die voraussichtliche Behandlungsdauer bzw. -häufigkeit sowie entstehende Kosten. Sofern keine weitere medizinische Abklärung notwendig ist, rundet die Erstbehandlung Ihres Tieres den Termin ab.

Dauer eines Ersttermins:

Patient Pferd: ca. 1,5 bis 2 Stunden

Patient Hund: ca. 1 bis 1,5 Stunden

Folgetermin

Die Folgetermine richten sich nach dem vorab besprochenen Therapieplan. Zu Beginn eines jeden Termins bespreche ich mit Ihnen alle Veränderungen, die Sie seit unserem letzten Termin beobachten konnten. Dann überprüfe ich meine Befunde und gehe zur Behandlung über.

Dauer eines Folgetermins:

Patient Pferd: ca. 1 Stunde

Patient Hund: ca. 45 Minuten

Je nach Verfassung und Beschwerden erhalten Sie, sofern gewünscht, "Hausaufgaben" von mir, die Sie mit Ihrem Tier bis zum nächsten Termin erledigen können. Dabei handelt es sich um verschiedene Maßnahmen, die den Behandlungserfolg unterstützen und die Therapiedauer und -häufigkeit verringern können.

Allgemeine Hinweise zur Therapiedauer bzw. -häufigkeit:

Bitte planen Sie für jede Behandlung ausreichend Zeit ein. Hektik und Eile übertragen sich in aller Regel auf Ihr Tier und sind einem Behandlungserfolg keinesfalls zuträglich.

 

Sofern möglich füttern Sie Ihrem Tier bitte ca. 1 Stunde vor der Behandlung keine größeren Rationen und bieten Sie ihm bitte die Möglichkeit, sich zu lösen. Zudem putzen bzw. bürsten Sie Ihr Tier bitte nicht vor der Behandlung, da dies die Befunde verändern könnte. 

 

Die notwendige Anzahl der Behandlungen richtet sich individuell nach den Beschwerden Ihres Tieres. Im Fall chronischer Beschwerden und/oder komplexer Kausalitäten können mitunter mehrere Behandlungen vonnöten sein. Ich kläre Sie hierzu im Rahmen der detaillierten Besprechung des Behandlungsplanes auf.

 

Der zeitliche Abstand zwischen zwei Behandlungsterminen sollte grundsätzlich mind. zwei, besser drei oder mehr Tage betragen. Sind mehrere Behandlungseinheiten notwendig, so kann der Abstand zwischen zwei Terminen im Therapieverlauf verlängert werden, sofern der Zustand des Patienten dies zulässt.

 

Bitte beachten Sie, dass jede Behandlung, so auch die Physiotherapie, erheblichen Einfluss auf den Organismus Ihres Tieres nehmen kann. Daher sollten Sie Ihrem Tier mind. 48 Stunden nach einer Behandlung keine größeren körperlichen Leistungen abverlangen. Genaueres hierzu erfahren Sie von mir zum Abschluss eines jeden Termins. 

Zudem kann es vorkommen, dass sich der Bewegungsablauf Ihres Tieres infolge einer Behandlung auf den ersten Blick verschlechtert. Dieser Umstand ist in der Regel darauf zurück zu führen, dass der physiologische Bewegungsablauf ggf. nach anhaltender Schonhaltung erst einmal wieder trainiert werden muss. Zusätzlich kann eine Behandlung zu "Muskelkater" führen. Grundsätzlich legen sich diese Auffälligkeiten nach ein bis zwei Tagen. Ist dies nicht der Fall oder treten gar erhebliche Lahmheiten auf, kontaktieren Sie mich bitte umgehend!

 

Ich weise Sie darauf hin, dass es sich bei den hier vorgestellten Methoden zum Teil um Verfahren bzw. Therapien der sog. alternativen Medizin handelt, die schulmedizinisch weder nachgewiesen noch anerkannt sind. Fragen hierzu beantworte ich Ihnen gern persönlich!